NKC Forum
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Autor Thema: Inbetriebnahme
Großmeister_B
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ID # 29


  Erstellt am 10. Dezember 2012 01:52 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo!

Ich habe mir 2005 einen NDR-Klein-Computer gekauft. Heute nun bin ich endlich dazu gekommen eine Inbetriebnahme zu wagen. :D

Vorab - das gute Stück scheint zu Leben, aber.....

Ich habe folgende Grundkonfiguration zusammengebaut und an +5V gehängt:

- Bus-Platine
- Bankboot mit 2 EPROMS (E)FLOMON V1.4-02 /0 und (E)FLOMON 1.4-02 /1
- Speicherkarte mit 8x D43256
- CPU-Karte CPUZ80
- Mufu-Karte + Tastatur
- GraKa - GDP64HS

Die GraKa habe ich über Cinch an den Scart-Anschluss von einem 36er CRT-Fernseher gehangen.

Und das ist jetzt auch meine erste große Frage. Man kann auf dem Bildschirm sehr wenig sehen.....also da steht was, aber nur die invertierten Buchstaben sind zu lesen - z.B. kann man nach dem "booten" unten links relativ klar "Flomon-Menü" lesen. Alles was oberhalb steht, und nicht invertiert ist, kann man kaum lesen, eher erahnen, dass da was steht. Als würden Pixel fehlen, oder die Pixel nur sehr, sehr dünn sein.

Kabel+Scart-Adapter+TV ist OK, habe ich erst vor wenigen Tagen mit einem anderen Gerät verwendet.
Sichtkontrolle der GDP64HS ergab auch keinen Anhaltspunkt - keine kalte Lötstelle.

Sagt einem das Problem etwas?

Tastatur funktioniert - ich kann zwar nicht sehen was ich eingebe, aber wenn ich was tippe, erscheinen dünne, schwache Buchstaben auf dem Bildschirm.

Beiträge: 13 | Mitglied seit: März 2005 | IP-Adresse: gespeichert
DerInder
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ID # 2


  Erstellt am 13. Dezember 2012 10:18 (#2)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Moin Moin,

das Problem mit dem Video-Signal liegt (soweit ich mich errinere) an dem nicht ganz passendem Pegel. Bei mir hat es gereicht, den Widerstand R3 (470 Ohm) auf der Grafik-Karte zu entfernen.

Ich hoffe damit funktioniert es auch bei dir.

-----------------------
Gruß
-=jens=-

Beiträge: 772 | Mitglied seit: Juni 2004 | IP-Adresse: gespeichert
Großmeister_B
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ID # 29


  Erstellt am 14. Dezember 2012 00:56 (#3)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Yeah!!! Vielen Dank!

Habe R3 entfernt - das Bild ist nun leserlich. OK, im Vergleich zu allen anderen alten Kisten, die ich hier habe, ist das Bild....naja....suboptimal, aber Hauptsache leserlich.

Jetzt kann ich auch lesen, dass es direkt nach dem Einschalten - beim Speichertest - Fehlermeldungen hagelt. Muss ich mir mal näher ansehen.

Volker

Beiträge: 13 | Mitglied seit: März 2005 | IP-Adresse: gespeichert
Großmeister_B
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ID # 29


  Erstellt am 03. Januar 2013 16:40 (#4)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Frohes Neues alle miteinander!

Neues Jahr, neue Probleme. ;)

Ich habe inzwischen einen alte Commodore-Monitor angeschlossen => das Bild ist jetzt perfekt.....gar kein Vergleich zum Fernseher.

Jetzt kann ich auch die Meldungen beim Booten lesen:

Test...
Speicherbank 0F:0000 Fehler, RAM: 0000..
Speicherbank 0E:0000 Fehler, RAM: 0000..
Speicherbank 0D:0000 Fehler, RAM: 0000..
Speicherbank 0C:0000 Fehler, RAM: 0000..
Fenster: 6149..7FFF

Ich tu mich ein bißchen schwer mit der Analyse, da mir vermutlich einiges an Grundlagen und Hintergrundwissen fehlt.

Vielleicht hat wieder jemand für mich einen Tip?

Ich frage mich inzwischen auch, ob das überhaupt einige richtige Fehlermeldung ist, oder ob das beim booten normal ist, weil Bankboot rgendwie den angemeckerten Speicherbereich beim booten überlagert.
:confused:

Was ich bereits getestet habe:
- Jumper der Speicherkarte ROA256 stehen alle korrekt, so wie es in der Doku beschrieben ist. Jumper passen zu der verwendeten Konfiguration.
- da ich eine zweite ROA256 habe, die bis auf die RAM-Bausteine komplett bestückt ist, habe ich die RAM-Bausteine auf diese zweite Karte gesteckt => gleiche Fehlermeldungen
- mir ist lediglich aufgefallen, dass 6 der RAMs vom Typ NEC D43256-15L sind, und 2 RAMS sind vom Typ NEC D43256-12L. Aber das dürfte ja eigentlich nichts ausmachen.

Dann habe ich noch versucht über den Monitor, den ich nach dem booten mit Taste 2 erreichen kann, etwas herauszufinden.....aber irgendwie klappt da gar nichts. Ich habe versucht Befehle aus dem Buch "Rechner modular" (Klein) einzugeben, aber ernte immer nur ein "?". ;)

Sonstige Rechner-Konfiguration steht in Nachricht 1 in diesem Thread.

Bin für jeden Tip dankbar.


Volker

Beiträge: 13 | Mitglied seit: März 2005 | IP-Adresse: gespeichert
Großmeister_B
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ID # 29


  Erstellt am 04. Januar 2013 00:09 (#5)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hi! Ich schon wieder. :)

Eine weitere Sache, über die ich brüte, wären die beiden EPROMs auf meiner Bankboot-Karte. Dort stecken zwei EPROMs, die mit EFLOMON 1.4-2 /0 bzw /1 beschriftet sind.

Nach dem Bootvorgang, habe ich nur die Wahl zwischen 2 Menüpunkten 1= Booten von Floppy bzw. 2=Monitorprogramm.

Da ich zu dem Rechner auch noch die EPROMs FLOMON v1.6 und EGRUND v2.0 erhalten habe, wollte ich diese mal einstecken, um den aus den TV-Sendungen und Büchern gewohnten Anblick zu erhalten.

Funktioniert aber nicht. Der Bildschirm bleibt schwarz.....der Rechner scheint nicht zu booten.
Egal ob ich Flomon auf 0000 und EGrund auf 2000 oder umgekehrt stecke.

Falls jemand zu diesen beiden Eproms die Checksum hat, wäre ich an einen Abgleich interessiert (habe einen EPROM-Brenner und kann auslesen bzw. Checksume bilden lassen.).

Welches sind eigentlich für den Z80 die aktuellsten Versionen für Flomon und Grundprogramm bzw. hat jemand Images, damit ich mit diese brennen kann?


Volker

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Großmeister_B
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ID # 29


  Erstellt am 04. Januar 2013 15:27 (#6)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Ahoi!

OK, ich bin schon wieder ein Stück schlauer.
Nach eine stundenlangen Google-Orgie, habe ich herausgefunden, dass meine beiden EPROMS auf der Bankboot-Karte keine normalen Varianten von Floman sind, wie ich bislang annahm, sondern da drin ist "FLOMONCG" von Rüdiger Nahm.

Dadurch bin ich auf die PDFs der Loop und auf die Seite von Hans Hehl gestoßen. In beiden Quellen konnte ich Screenshots vom Bootvorgang mit FLOMONCG finden.

Die von mir weiter oben angegebenen "Fehlermeldungen"

Speicherbank 0F:0000 Fehler, RAM: 0000..

waren auch auf beiden Screenshots zu sehen, sodass meine Vermutung, dies seien evt. gar keine Fehlermeldungen, anscheinend zutreffend ist.

Aktuell reduzieren/ändern sich meine Fragen daher auf - erstmal ;) - auf zwei Punkte.

- kennt jemand eine Beschreibung des FLOMONCG => Befehle, Handling des Monitors. Habe zwar alle Ausgaben der Loop durchsucht, aber bin noch immer nicht so richtig schlau daraus geworden.

- bevor ich den nächsten Schritt gehe (FDC einbauen und von Floppy booten), würde ich den NKC gerne mal in dem klassischen Zustand erleben (Grundprogramm von RDK).
Wenn ich mir das richtig zusammengereimt habe, benötige ich dazu ein FLOMON (Version 4?) und das Grundprogramm in der Version GRUND2000 (?).

Beide EPROM-Images suche ich daher (Die Links von DrCrazy funktionieren nicht).


Volker

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hschuetz
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ID # 3


  Erstellt am 06. Januar 2013 21:36 (#7)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Hallo Volker,
ich stelle dir mal alles an Eproms zusammen.
Gruß
Hans-Werner

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Ob 8bit oder 16 oder 32 ist doch egal, Haupsache selbstgebaut!

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hschuetz
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ID # 3


  Erstellt am 07. Januar 2013 11:52 (#8)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Hallo Volker,
unter
http://www.schuetz.thtec.org/down/EpromZ80.zip
sind alle Z80 Eproms zu finden
Gruß
Hans-Werner

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Großmeister_B
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ID # 29


  Erstellt am 10. Januar 2013 01:40 (#9)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo Hans-Werner!

Vielen Dank für die Eprom-Sammlung. Da haben sich im Lauf der Jahre ja einige Varianten angesammelt.

Bin bislang leider noch immer erfolglos. Hatte mir zunächste Grund2000 (GRUND200.BIN) und FLOMON4 gebrannt.
=> FLOMON in Bankboot auf 0000 und GRUND2000 auf 2000
=> Ergebnis: nichts. Rechner meldet sich nicht nach dem Einschalten; keinerlei Meldung auf dem Bildschirm.

Dann habe ich mir statt FLOMON4 aus dem Unterverzeichnis Bankboot den FLOMON3.1 gebrannt.

=> ebenfalls nichts.

Scheint so, als ob meine Bankboot nur mit dem FLOMONCG 1.4-02 laufen will.
:confused:

Auf den beiden anderen Steckplätzen auf Bankboot stecken 2 RAM-Bausteine á 64KBit.

Habe ich eventuell irgend einen Denkfehler drin?
FLOMON3.1 bzw. FLOMON4 auf 0000 + GRUND2000 auf 2000 müßte doch funktionieren, oder?

Volker

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hschuetz
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ID # 3


  Erstellt am 10. Januar 2013 13:08 (#10)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Hallo Volker,
das sieht so aus als ob dort ein Hardwaredefekt vorliegt! Flomon kann nicht starten wenn es nicht Speicher bei FXXXX findet. Dein Flomon-CG ist da wohl nicht so verkehrt mit seiner Meldung... sind irgendwo neue Chips reingekommen? Ausschlißlich LS Typen verwenden! Eine Adressleitung / Treiber defekt? Es muss nicht an der Ramkarte liegen, schau auch mal bei der CPU und der Bankboot.
Gruß
Hans-Werner

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ID # 29


  Erstellt am 11. Januar 2013 15:26 (#11)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo Hans-Werner!

Der Rechner macht mich langsam fertig. ;)
Schau mal, was mir nun schon wieder widerfahren ist:

Dein Hinweis, dass FLOMON Speicher ab Fxxxx erwartet war auf jeden Fall sehr wichtig. Die Basisadresse meiner ROA256/1M stand nämlich auf 80000. Mit meinen 256KByte, decke ich nämlich nur den Bereich 80000-BFFFF ab.

Habe daher die Basisadresse auf C0000 abgeändert, nun decke ich C0000 bis FFFFF ab.

Und nun wird es skurril.... :eek:

Nachdem ich die Basisadresse abgeändert hatte, habe ich den Rechner eingeschaltet => tatsächlich meldete die FLOMON nun. (!!!) Bei diesem Test steckte FLOMON 3.1 (Unterordner Bankboot) auf 0000 und GRUND2000 auf 2000.

Leichter Jubel kam in mir auf. Nun wollte ich wissen, ob das auch mit FLOMON4 funktioniert => EPROM gewechselt => eingeschaltet => nix.

Hin und her => nix. Ich wieder auf FLOMON3.1 gewechselt => nix :eek:

Ich habe das inzwischen zig mal probiert....ich habe sogar FLOMON3.1 und GRUND2000 nochmal in frische EPROMs gebrannt (um einen EPROM-Schaden auszuschließen) => nix.

Mit FLOMONCG startet der Rechner nach wie vor......

Unglaublich, dass das mit FLOMON3.1 nach abändern der Basisadresse ganz genau 1x funktioniert hat, und dann auch noch direkt beim 1x Mal.

Falls Du nicht noch eine andere Idee hast, muss ich wohl tatsächlich die Hardware auf irgendeinen Defekt überprüfen.

Noch habe ich keinen Plan wie ich das anstelle bzw. am logischsten vorgehe.
Vorschläge - oder Beileidsbekundungen :) - sind willkommen.

Volker

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  Erstellt am 12. Januar 2013 01:02 (#12)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Hallo Volker,
am Besten wäre jetzt eine Roa64... wo bist du zu Hause?
Ich sehe immer noch Hardwareprobleme...
Gruß
Hans-Werner

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  Erstellt am 13. Januar 2013 20:49 (#13)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo Hans-Werner!

Eine ROA64....ich hätte besser vor 3 Wochen bei EBay mitgeboten, als eine große NKC-Sammlung angeboten wurde. :)

Ein Logicanalyser wäre jetzt auch nicht schlecht. Steht schon lange auf meinem Wunschzettel....mal schauen.....

Ich denke im Schritt 1 versuche ich mal mit dem Monitor gezielt Speicherzellen auf der ROA256 zu beschreiben und dann wieder auszulesen, ob die Speicherzellen korrekt beschrieben wurden. Bei meinem alten Commodore 8032 habe ich auf diese Art und Weise vor einigen Wochen den defekten (einer von 16 war defekt) Speicherbaustein aufspüren können.

P.S.: Ich wohne in Köln


Volker

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  Erstellt am 14. Januar 2013 15:11 (#14)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Ich hab´s geschafft.......naja, zumindest bin ich wieder einen Schritt weiter.

Hatte mir die NKC-Unterlagen als Bettlektüre vorgenommen. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Haaren...ähm...Augen. :)

Flomon erwartet nicht Speicher auf Fxxxx, sondern auf Fxxx. Habe mich dann direkt aus dem Bett zu meiner Bastelecke begeben und die ROA256 per Jumper auf Basisadresse 00000 gelegt. Die anderen Optionen wären 40000, 80000 und C0000. Um den Bereich Fxxx abzudecken, ist also 00000 die einzige logische Wahl.

Gesagt getan => Flomon 3.1 und auch Flomon 4 starten die Anlage. Über´s Menü komme ich auch auf´s Grundprogramm.

Heute abend werde ich das alles nochmal ganz genau testen und ein wenig mit dem Grundprogramm spielen.


Volker

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  Erstellt am 15. Januar 2013 11:44 (#15)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Hallo Volker,
sehr gut... na wer sagts denn.... geht doch
immer hartnäkig bleiben, die Fehler sind meistens zu finden.
Viel Spass
Hans-Werner

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