NKC Forum
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Autor Thema: Verfügbarkeit von NKC Platinen
Creep
Fühlt sich wie zu Hause
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ID # 169


  Erstellt am 31. Januar 2017 22:47 (#21)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo Michael,

es ist ja nicht eilig. Ich werde mich nochmal damit beschäftigen. Erstes Ziel war ja, die Originalplatine zu erfassen. Lochraster hab ich gern drauf. Kann man immer mal brauchen und kostet eigentlich (zumindest in China) nichts extra. Da wird es nur dann wesentlich billiger, wenn man auf max. 10cm Abmessungen kommt. Da ist die Schwachstelle halt der einreihige NKC-Bus.

Gruß, Rene

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Creep
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ID # 169


  Erstellt am 01. Februar 2017 17:09 (#22)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Ich hab auf jeden Fall schonmal 10 Busplatinen in Auftrag gegeben. Mit CPU usw. beschäftige ich mich in Ruhe nochmal, welche Änderungen ich nun reinnehme. Reset und Stützkondensatoren sind sinnvoll. Beim Quarzoszillator bin ich noch nicht sicher. In fast allen anderen Projekten hab ich bisher auch den diskreten Aufbau genutzt. Es eilt ja nicht, und die Busplatinen sind auch erst in ein paar Wochen da.

Beiträge: 408 | Mitglied seit: Januar 2017 | IP-Adresse: gespeichert
Creep
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ID # 169


  Erstellt am 01. Februar 2017 18:48 (#23)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Wie wichtig ist denn in der Praxis des NKC eigentlich die Taktumschaltung 2/4 MHz? Und benötigt ein Quarzoszillator immer noch einen Inverter hinterher oder ist der Takt stabil genug? Das wäre die Frage, ob man dann einen 4MHz Oszillator nehmen könnte und 7474 und 7404 weglassen? Dann könnte man wirklich Platz sparen. Sorry, mir fehlen 2 1/2 Jahrzehnte Z80 Praxis, die ich erst seit einem Jahr langsam wieder nachholen muß.

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m.haardt
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ID # 93


  Erstellt am 01. Februar 2017 21:00 (#24)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Mit einem HCT funktioniert die Art von Oszillator gar nicht und ich lernte letztens in einem anderen Projekt, dass derartige Oszillatoren keineswegs so unkritisch laufen müssen, wie ich immer dachte.

Die Umschaltbarkeit des Takts halte ich heute für nicht mehr relevant.

Zwei Inverter braucht man allerdings schon, weil der Z80 andere Ansprüche an den Takt stellt. Vermutlich wären hier Treiber statt Inverter besser, aber das ging früher nicht, weil man mit einem Baustein zum Treiben von Bus, Z80 und Oszillator auskommen wollte.

Michael

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DerInder
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ID # 2


  Erstellt am 02. Februar 2017 20:14 (#25)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Moin Moin,

ich würde heute immer ein Quarz-Oszi nehmen, wenn man den dann noch sockelt, kann man bei Bedarf schnell die Taktfrequenz ändern. Das läuft bei meinem 68020 problemlos sogar mit 50MHz (FPU). Einen Puffer zum Bus hin sollte man aber vorsehen.

Es stimmt zwar, das die Reset-Schaltung der Z80 Karte "Mist" ist, aber bei mir läft sie schon seit 30 Jahren ohne irgendein Problem :D

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Gruß
-=jens=-

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m.haardt
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ID # 93


  Erstellt am 02. Februar 2017 20:42 (#26)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Die Funktion der Reset-Schaltung hängt vom Netzteil ab: Ist das innerhalb des Power-On Resets auf der minimal benötigten Spannung, wird es funktionieren. Diese Zeit ist recht kurz, weil das Monoflop sie für den manuellen Reset begrenzt, damit dynamische RAMs den Inhalt nicht verlieren.

Mit einem Spannungswächter wird man das Problem los und dynamische RAMs benutzt man heute am Z80 nicht mehr.

Michael

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Creep
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ID # 169


  Erstellt am 03. Februar 2017 10:48 (#27)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Bevor ich die Platine für die CPU fertigmache, baue ich die Grundschaltung mal auf dem Steckbrett auf. Dann kann ich verschiedene Konfigurationen mit Quarz oder Quarzoszillator, LS oder HCT Chips und NMOS oder CMOS Z80 ausprobieren. Ich hab ohnehin noch die Schaltung nach Grant Searle

http://searle.hostei.com/grant/z80/SimpleZ80.html

aufgebaut, der eine recht simple Konfiguration verwendet, die anscheinend auch mit hohen Takten und CMOS-Chips funktioniert.

Ich glaube, viele haben noch alte 2,5MHz Z80/U880 rumliegen, andere (ich) würden gern eine neue 8MHz CPU einsetzen. Deswegen würde ich, wenn alles klappt, doch die Taktauswahl drinlassen und eher auf 2-4-8 erweitern.

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m.haardt
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ID # 93


  Erstellt am 03. Februar 2017 19:38 (#28)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Die Schaltung funktioniert nur mit HCT, nicht mit LS.

Das Problem ist nicht die Höhe der Frequenz, sondern dass die passiven Bauteile nicht unabhängig von der Frequenz sind und manchmal hängen sie auch vom Hersteller des Chips ab.

DerInder hat Recht, ein fertiger Oszillator ist die beste Wahl: Einfach zu tauschen und maximale Flexibilität.

Michael

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ID # 169


  Erstellt am 06. Februar 2017 18:12 (#29)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Mit der Z80CPU beschäftige ich mich noch ein bißchen. Derweil habe ich mich schonmal mit den nächsten Karten beschäftigt. Ich stelle sie mal hier als Layoutbild rein. Falls jemandem gravierende Fehler auffallen, bitte melden. Wenn ich dann die Bestellung mache, kommt die Anfrage dann in den anderen Thread zur Neuauflage.

Gruß, Rene

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ID # 169


  Erstellt am 06. Februar 2017 18:14 (#30)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
ROA64
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Keine großen Änderungen. Ich habe die Platine aus dem Buch erfaßt und den ICs noch Stützkondensatoren spendiert.

Offene Eingänge vom 74xx00 auf 5V gelegt. Diese von Lötstopplack befreit und markiert, falls man die beiden Gatter später noch verwenden möchte.

Dazu noch der Jumper für banken.


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ID # 169


  Erstellt am 06. Februar 2017 18:18 (#31)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
SOUND2
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Layout erfaßt nach dem PDF von derInder. Danke für die Erlaubnis zur Neuauflage!

Ich habe einen Jumper eingefügt, mit dem man zwischen Bustakt und Quarzoszillator wählen kann. Wem der Bustakt reicht, braucht den Oszillator auch nicht bestücken.

Beim Quarzoszillator habe ich jetzt beide Bauformen (große rechteckige und kleinere quadratische) vorgesehen.

Beim Anschluß für den Poti habe ich das Footprint für einen ALPS RK09 genommen. Damit kann man entweder den direkt auf die Platine löten oder einen externen anschließen.


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  Erstellt am 06. Februar 2017 20:11 (#32)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Moin Rene,

weiter so :)

Anmerkung zur ROA: mach die Pads des Bussteckers größer!
Bei machen Stecker-/Buchsen-Kombinationen kommen da ziemliche Kräfte zusammen.

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Gruß
-=jens=-

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ID # 169


  Erstellt am 06. Februar 2017 20:25 (#33)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Danke, werde ich noch machen. Genug Platz ist ja da.

Rene

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ID # 2


  Erstellt am 06. Februar 2017 20:32 (#34)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Und falls kein Platz sein sollte, mach die Karte 'n paar mm größer, das stört auch nicht ;)

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Gruß
-=jens=-

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  Erstellt am 06. Februar 2017 21:04 (#35)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Zur ROA64:

100 uF, ehrlich?

Am '00 gibt es offene Eingänge, das sollte man vermeiden. HCT geht so nicht.

Am '245 ist mir die Leiterbahnführung für Vcc rein optisch nicht klar. Eigentlich fragte ich mich, wo da der nächste Kondensator sitzt. Diese Chips sind für ihre Stromspitzen beim Schalten bekannt.

Der Pullup für BANKEN ist ungünstig, wenn man mehrere Karten hat. Besser wäre ein Jumper.

Michael

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  Erstellt am 06. Februar 2017 21:39 (#36)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo Michael,

danke, schau ich mir nochmal an. Das Layout (und 100uF, Pull-up usw.) sind noch 1:1 aus dem Originallayout. Die doppelseitige Leitungsführung ist auf dem JPG sicher nicht sehr gut nachvollziehbar. Ich leg auch gern die Sprint-Files irgendwo ab.

Gruß, Rene

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  Erstellt am 07. Februar 2017 16:05 (#37)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Zitat:
Zur ROA64:

100 uF, ehrlich?

Am '00 gibt es offene Eingänge, das sollte man vermeiden. HCT geht so nicht.

Am '245 ist mir die Leiterbahnführung für Vcc rein optisch nicht klar. Eigentlich fragte ich mich, wo da der nächste Kondensator sitzt. Diese Chips sind für ihre Stromspitzen beim Schalten bekannt.

Der Pullup für BANKEN ist ungünstig, wenn man mehrere Karten hat. Besser wäre ein Jumper.

Michael




Ich habe gerade noch einen groben Fehler in der Masse- bzw. 5V Leitung korrigiert. Und einen 100nF beim 245 eingefügt. Wie sollte der Jumper bei BANKEN aussehen? Die Eingänge des 00 mach ich noch.

Ich hab das Bild weiter oben upgedatet.

Gruß, Rene

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  Erstellt am 07. Februar 2017 20:43 (#38)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Im Moment gibt es einen Pullup, damit die ROA beim Fehlen von BANKBOOT als normale Speicherkarte benutzbar ist.

Der Jumper sollte den Eingang vom 85 wahlweise mit einem Pullup oder mit BANKEN verbinden.

Es wäre gut, wenn Du die offenen Eingänge so verbindest, dass man die Verbindung später wegkratzen könnte, falls man mit den Gattern noch etwas anfangen will.

Michael

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  Erstellt am 07. Februar 2017 21:00 (#39)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo Michael,

das sind gute Hinweise! Da man durch den Lötstopplack die Leiterbahnen ja nicht so gut sehen kann, könnte ich versuchen, die "Sollbruchstellen" im Bestückungsdruck zu markieren.

Gruß, Rene

PS: Ich hoffe, wir sind dann bald soweit, daß ich die Platinen fertigen lassen kann. Dann noch die CPU, und man kann die erste Inbetriebnahme machen. Darauf warte ich seit über 30 Jahren!

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  Erstellt am 08. Februar 2017 15:32 (#40)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo,

ich habe (hoffentlich letztmalig) die ROA64 überarbeitet und weiter oben das Layoutbild upgedated. Ich habe die ungenutzten Eingänge vom '00 auf 5V gelegt und vom Lötstopplack befreit und markiert, so daß man die Leitungen leicht durchtrennen kann, falls man sie später noch braucht. Am Bankenable habe ich einen Jumper eingefügt.

Wenn es jetzt so paßt, würde ich beginnen, nach Mitbestellern anzufragen.

Gruß, Rene


So könnte es aussehen:


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