NKC Forum
Registrieren | FAQ | Suche | Wer ist online? | Mitgliederliste | Heutige Beiträge | Einloggen



Autor Thema: Verfügbarkeit von NKC Platinen
m.haardt
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 93


  Erstellt am 21. Februar 2017 20:36 (#81)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Was ist denn am Original zu langsam? Falls Du die Busgeschwindigkeit meinst: Auf Ebay sind schnellere Versionen problemlos zu bekommen.

Heute gibt es eigentlich nur noch einen gut verfügbaren UART, den man für neue Entwicklungen benutzen sollte: Den 16550. Der 16450 ist nicht empfehlenswert, weil er keinen Empfangspuffer hat und darum jeder PC direkt einen Pufferüberlauf erzeugt, auch bei Hardware-Handshake, denn das ist beim normalen 16550 per Design unbrauchbar.

Leider braucht der 16550 8 Ports am Stück. Außerdem ist im FLOMON kaum noch Platz, um eine automatische Erkennung einzubauen. Die Software könnte also etwas anstrengend werden.

Der UART der SER2 ist eigentlich besser, aber die Dualversion hat komische Abhängigkeiten bei der Baudrate beider Kanäle. Außerdem ist die Beschaffung schwieriger als beim 16550.

Michael

Beiträge: 401 | Mitglied seit: April 2008 | IP-Adresse: gespeichert
Creep
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 169


  Erstellt am 21. Februar 2017 20:48 (#82)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Zitat:
Was ist denn am Original zu langsam? Falls Du die Busgeschwindigkeit meinst: Auf Ebay sind schnellere Versionen problemlos zu bekommen.



Ich hatte in Erinnerung, mal gelesen zu haben, daß mir der SER nur 19.200 Baud möglich sind? Was für Übertragungen zum PC etwas langsam ist und auch am Terminal etwas and die fortgeschrittene Anfangszeit der Mailboxen erinnert.

Am liebsten würde ich eigentlich noch "echte" Z80 IO-Karten mit Z80-PIO und Z80-CPU und voller Interruptkette basteln. Aber das wäre dann schonmal völlig inkompatibel zum bestehenden System. Deswegen geht es mir erstmal nur darum, ob ich die Original-SER aus dem Buch wiederauflege oder die SER2 oder eine andere, wenn es sie schon als Plan oder Layout gibt und sie zum System kompatibel ist.

Gruß, Rene

Beiträge: 408 | Mitglied seit: Januar 2017 | IP-Adresse: gespeichert
Creep
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 169


  Erstellt am 21. Februar 2017 21:02 (#83)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Aber mit dem 16550 hast Du natürlich Recht. Er ist leicht verfügbar, millionenfach bewährt und sicher die beste Lösung, wenn man nicht bei der Originalversion bleiben will. Einen 68B50 würde ich auch noch in Betracht ziehen, der auch in Grant Searle's simplen Designs verwendet wird. Ich möchte nur nichts erstellen, was dann zu den bisherigen Monitorprogrammen usw. inkompatibel ist. Obwohl man die natürlich auch anpassen kann...

Gruß, Rene

Beiträge: 408 | Mitglied seit: Januar 2017 | IP-Adresse: gespeichert
DerInder
Voll in Gange
Seitenadmins
***
ID # 2


  Erstellt am 21. Februar 2017 21:08 (#84)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Moin,

also kompatibel zur alten Software ist nur die originale SER und die SER der GDP64HS-FPGA (bei der allerdings bis 115200 Baud)
Die SER-2 wird nur vom Grundprogramm der 68k unterstützt.

Alternativ könnte man die CAS umbauen. Mit dem 68B50 kann man problemlos bis 115200 Baud arbeiten.

-----------------------
Gruß
-=jens=-

Beiträge: 772 | Mitglied seit: Juni 2004 | IP-Adresse: gespeichert
Creep
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 169


  Erstellt am 21. Februar 2017 21:13 (#85)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
OK, danke! Wie es aussieht, würde ich mir dann erstmal (vor allem für die Neueinsteiger) die originale Karte ansehen, weil damit jeder mit der vorhandenen Software gleich anfangen kann. Dann kann man immer noch eine zeitgemäße designen.

Gruß, Rene


PS: Jetzt bestelle ich erstmal die 30 Z80CPUs! :)

Beiträge: 408 | Mitglied seit: Januar 2017 | IP-Adresse: gespeichert
m.haardt
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 93


  Erstellt am 21. Februar 2017 23:45 (#86)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Mit 19200 Baud hat ein Z80 schon gut zu tun: Ein Zeichen ist 520 us lang. Das sind nicht allzuviele Taktzyklen, wenn mit den Daten noch etwas geschehen soll. Bei Terminals ist es ok. 9600 ist akzeptabel, aber schon merklich langsam.

Wenn 19200 nicht schnell erscheint, dann meist weil die Ausgabe nicht interruptgesteuert ist und Rechenpausen die Uebertragung anhalten.

Interrupts sind beim NKC leider schrecklich geschludert. Es ist keine grosse Sache, jeden Baustein mit einem Latch fuer Vektorinterrupts verwenden zu koennen, aber es wurde halt nicht gemacht.

Wenn der SD Card Controller laeuft, kann ich mal schauen, wieviel Platz im FLOMON fuer eine alternative SER noch freigemacht werden koennte, aber rein technisch sehe ich da nur den Vorteil, falls man in ein paar Jahren keinen 6551 mehr bekommt. Das kann aber noch dauern, denn das Projekt laeuft sehr zaeh.

Michael

Beiträge: 401 | Mitglied seit: April 2008 | IP-Adresse: gespeichert
Creep
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 169


  Erstellt am 22. Februar 2017 16:59 (#87)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo Michael,

mit der Geschwindigkeit des Z80 hast Du sicher Recht, auch, wenn man den inzwischen ja schon auf bis zu 10 MHz getaktet bekommt. Noch ist der 6551 ja bei eBay gut zu bekommen, wenn auch deutlich teurer als modernere Chips. Er hat auf jeden Fall den Vorteil, daß man mit den originalen ROMs loslegen kann, ohne groß etwas anpassen zu müssen.

Ich überlege nur, ob es für die heutigen Anwendungen noch sinnvoll ist, die Lösung mit 1488, 1489 und +/-12V einzusetzen. Oder ob man nicht besser entweder einen MAX232 nimmt bzw. für RxD, TxD usw. eine Pfostenleiste einplant, an die dann jeder nach Bedarf eins der handelsüblichen "Arduino" Module für RS232 bzw. USB anschließen kann. Spräche da etwas dagegen?

Gruß, Rene

Beiträge: 408 | Mitglied seit: Januar 2017 | IP-Adresse: gespeichert
DerInder
Voll in Gange
Seitenadmins
***
ID # 2


  Erstellt am 22. Februar 2017 17:33 (#88)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Moin Rene,

nimm den MAX, ist dann zwar nix mehr für Puristen, aber schon alleine der Wegfall der +/- 12V rechtfertigt es in meinen Augen.
Eine Pfostenleiste fürs "Arduino-Modul" solltest du zusätzlich mit rein nehmen. Dazu dann aber noch nen Jumper, zur Auswahl des "Weges".
Alternativ könnte man auch noch nen FTDI-Chip direkt mit auf die Platine bringen, aber das wäre dann ja wieder SMD.

-----------------------
Gruß
-=jens=-

Beiträge: 772 | Mitglied seit: Juni 2004 | IP-Adresse: gespeichert
m.haardt
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 93


  Erstellt am 22. Februar 2017 21:47 (#89)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Wie wäre es, den DB25 Stecker wegzulassen, die Platine ein paar mm höher zu machen und wahlweise die Bestückung mit 1488/1489, MAX232 oder FTDI zuzulassen? Das ist mechanisch solide und jeder kann die Version bauen, die ihm am Besten gefällt.

Michael

Beiträge: 401 | Mitglied seit: April 2008 | IP-Adresse: gespeichert
Creep
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 169


  Erstellt am 22. Februar 2017 21:59 (#90)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo Michael,

klingt nach einer guten Variante. Per Jumper kann man sich dann den Pfad stecken, den man haben möchte :)

Gruß, Rene

Beiträge: 408 | Mitglied seit: Januar 2017 | IP-Adresse: gespeichert
m.haardt
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 93


  Erstellt am 22. Februar 2017 22:40 (#91)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Im Grunde brauchst Du keine Jumper. Die Bestückung entscheidet.

Michael

Beiträge: 401 | Mitglied seit: April 2008 | IP-Adresse: gespeichert
DerInder
Voll in Gange
Seitenadmins
***
ID # 2


  Erstellt am 22. Februar 2017 23:07 (#92)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Moin

Stimmt schon, das man son Jumper nicht unbedingt braucht, aber ich finde es wäre ganz nett, wenn man einfach zwischen RS232 un USB wechseln kann.

-----------------------
Gruß
-=jens=-

Beiträge: 772 | Mitglied seit: Juni 2004 | IP-Adresse: gespeichert
Creep
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 169


  Erstellt am 22. Februar 2017 23:40 (#93)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Ja, das könnte man im Prinzip auch wieder durch die Buchsenleiste erreichen, an die man einfach den pinkompatiblen Arduino-Adapter für USB oder RS232 steckt. Mal sehen, was sich am besten unterbringen läßt. Und erstmal muß das Grundsystem fertig werden. Die ersten BUS-Platinen sollten diese Woche noch ankommen, sind schon beim Zoll.

Gruß, Rene

Beiträge: 408 | Mitglied seit: Januar 2017 | IP-Adresse: gespeichert
Creep
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 169


  Erstellt am 23. Februar 2017 18:52 (#94)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Nochmal zur GDP64:

Mit der lasse ich mir ja gerade etwas Zeit und hab überlegt, ob ich sie etwas vergrößer und für wahlweise Bestückung mit GAL oder 25LS2538 plane. Evtl. auch gleich mit integriertem Fix zum Auslesen. Jetzt wurde ich im Robotronforum nochmal auf diese Version:

http://schuetz.thtec.org/NKC/doku/doku/GDP64K.pdf

gestoßen. Ich hab sie noch nicht im Detail angesehen. Aber auf den ersten Blick dürfte es so ziemlich dieselbe Schaltung sein, nur mit zusätzlichem ECB und Buchsen. Gibt es zu dieser Karte noch etwas zu wissen? Hat sie gegenüber der quadratischen Version noch irgendwelche Vor- oder Nachteile?

Wenn ich die als neue Ausgangsbasis nehme (Stützkondensatoren, GAL-Einbindung, evtl. Auslesefix) wird das zwar in der Fertigung teurer als die ursprüngliche kleine, lohnt sich aber vielleicht insgesamt doch.

Gruß, Rene

Beiträge: 408 | Mitglied seit: Januar 2017 | IP-Adresse: gespeichert
Creep
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 169


  Erstellt am 05. März 2017 01:20 (#95)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Meine Z80CPU sind gestern angekommen. Beim Aufbau mußte ich auch hier erstmal einen kleinen Layoutfehler beseitigen, was aber leicht zu machen war. Allerdings ist mit beim genauen Vergleich des Layouts und der Schaltung aus den Büchern aufgefallen, daß im grauen Buch und im neuen ('87) orangefarbenen Buch, zwar das gleiche Layout abgedruckt ist, im Schaltplan jedoch änderungen vorgenommen wurden, die nicht ins Layout eingeflossen sind. Die damals verkauften Platinen sehen wiederum anders aus. Dort wurde z.B. der 1k Widerstand an zwei 74LS245 von Pin 1 nach +5V eingefügt (wie im aktualisierten Schaltplan), nicht jedoch die nicht zum Schaltplan passende Verbindung zwischen Pin 1-2 74LS00 korrigiert, wo im Layout eine Verbindung Pin 1-14 ist. Das macht die Fehlersuche etwas schwierig, wenn mannicht weiß, welche Funktion die eigentlich richtige ist.

Gruß, Rene

Beiträge: 408 | Mitglied seit: Januar 2017 | IP-Adresse: gespeichert
DerInder
Voll in Gange
Seitenadmins
***
ID # 2


  Erstellt am 05. März 2017 15:52 (#96)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Moin Rene,

über die beiden 1k Widerstände würde ich mir keine Gedanken machen. Die legen durch den High-Pegel nur die Datenrichtung der '245er fest. Das funzt auch mit +5V.

Die Änderung des NANDs an /RD und /M1 sind eigentlich wichtig, aber nur in einem Multiprozessorsystem. Mir ist keine NKC-Karte bekannt, die ein /BUSRQ Signal erzeugt und dementsprechend wird auch kein /BUSAK erzeugt.

Übrigens, so wie ich es sehe muss der 7404 als Treiber des Taktes ein Standardtyp sein! Durch den 330Ohm Widerstand fließen 15mA! Das ist zuviel für ein LS-Typ (max 4mA).

-----------------------
Gruß
-=jens=-

Beiträge: 772 | Mitglied seit: Juni 2004 | IP-Adresse: gespeichert
Creep
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 169


  Erstellt am 05. März 2017 19:39 (#97)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo Jens,

das mit dem 7404 erscheint logisch. In der Stückliste zumindest des neueren Buches ist ein 74LS04 angegeben.

Ich warte jetzt erstmal auf eine Rückmeldung zur Funktion der Z80CPU in einem sonst getesteten System und werde ansonsten ncoh ein paar Detailtests machen - notfalls ein Steckbrett an den Bus hängen. Aber heute brauch ich erstmal eine Auszeit ;)

Gruß, Rene

Beiträge: 408 | Mitglied seit: Januar 2017 | IP-Adresse: gespeichert
DerInder
Voll in Gange
Seitenadmins
***
ID # 2


  Erstellt am 05. März 2017 21:08 (#98)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Jupp,

in der Stücklister steht ein 74LS04, im Schaltplan ist es aber ein 7404 :eek:

Noch nen Nachtrag zu den NANDs, falls die nur als Inverter geschaltet sind, spielt es keine Rolle ob die beiden Eingänge zusammengeschaltet sind oder ein Eingang an + geht.

-----------------------
Gruß
-=jens=-

Beiträge: 772 | Mitglied seit: Juni 2004 | IP-Adresse: gespeichert
Creep
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 169


  Erstellt am 06. März 2017 11:37 (#99)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Genau. Mich wundert es nur, daß im Buch in der Auflage von 1987 solche Änderungen nicht berücksichtigt wurden und die abgedruckten Schaltpläne teilweise weder zu den abgedruckten Layouts noch zu den gefertigten Platinen passen.

Naja, wenn das Grundsystem erstmal läuft, fällt auch das Testen der nächsten Komponenten leichter...

Gruß, Rene

Beiträge: 408 | Mitglied seit: Januar 2017 | IP-Adresse: gespeichert
DerInder
Voll in Gange
Seitenadmins
***
ID # 2


  Erstellt am 06. März 2017 13:40 (#100)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Moin,

noch nen Tipp fürs systemtesten: Wenn du keine Bank-Boot hast sind die Adressleitungen A16-A19 unbeschaltet! Die ROA greift aber darauf zu.
Also die Adressleitungen auf definierten Pegel legen (auf der Busplatine), oder (nicht so ganz sauber, aber funktionsfähig) wenn auf der ROA der '85er ein LS-Typ ist, einfach auf Adresse $ff jumpern.

-----------------------
Gruß
-=jens=-

Beiträge: 772 | Mitglied seit: Juni 2004 | IP-Adresse: gespeichert



| NDR Computer | Boardregeln


Tritanium Bulletin Board 1.6
© 2010–2016 Tritanium Scripts


Seite in 0,393478 Sekunden erstellt
19 Dateien verarbeitet
gzip Komprimierung ausgeschaltet
1668,18 KiB Speichernutzung