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Autor Thema: Warum der 68k eine BANKBOOT braucht
m.haardt
Stammgast
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ID # 93


  Erstellt am 03. August 2017 22:44 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo,

im gelben Buch wird das System zunächst ohne BANKBOOT vorgestellt. Im Abschnitt mit CP/M 68k wird sie kurz erwähnt, aber nur mit einem Satz wird angerissen, warum.

Der Grund ist dabei einfach: Der 68k hat ein ähnliches Problem wie der Z80: Beim Booten greift er auf Adresse 0 zu, d.h. dort wird ROM gebraucht, aber die Vektoren für Exceptions (beim Z80 RSTs) stehen kurz danach, und wenn man keine Indirektion haben will, ist dort RAM gefragt.

Darum haben viele 68k System entweder Banking oder sie bilden die Adresse 0-3 auf ROM ab und den Rest auf RAM. Nur der NKC mit Grundprogramm (und der Sinclair QL) hat ROM und nutzt indirekte Exceptionvektoren.

CP/M 68k möchte die Exception Tabelle selbst beschreiben. OS-9 kann mit Indirektion leben, aber schneller geht's ohne.

Ab 68020 gibt es ein Register für die Basisadresse der Tabelle, weil Motorola ein Einsehen hatte, d.h. dort braucht man eigentlich keine BANKBOOT mehr, wenn man nicht kompatibel sein muss.

Das hilft vielleicht dem einen oder anderen, der wie ich seine ersten Schritte mit dem 68k macht.

Michael

Beiträge: 324 | Mitglied seit: April 2008 | IP-Adresse: gespeichert



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